Donnerstag, 10. November 2011

I=U/R

Erstmal zum Positiven:
Eine schöne Nachricht für die Frau des Hauses:
Wir haben eine Badewanne!!
Der Trockenbau im Obergeschoss ist abgeschlossen, und neben der Badewanne haben auch die beiden Duschwannen ihren Platz bezogen.

Nun zum eigentlichen Thema der Überschrift:
Nachdem wir von TEAM Massivhaus ein Schreiben bekommen hatten, wann die Hausanschlüsse zu machen wären, damit ab dem 17.11. der Estrichleger kommen kann, haben wir die Termine mit den Versorgungsunternehmen abgestimmt.
Der Wasseranschluss in der letzten Woche lief ja nach einigen Anlaufschwierigkeiten wegen des zu spät abgebauten Silos doch recht gut. Den Strom- und Telefonanschluss hatten wir für diese Woche geplant und von eON auch schon eine Bestätigung am 12.10. bekommen, dass die Arbeiten für diese Woche eingeplant seien.
Am Freitag haben wir vorsichtshalber noch mal beim technischen Service von E.ON angerufen, weil uns noch niemand kontaktiert hat, um einen Termin abzusprechen (immerhin muss ja jemand das Haus aufschließen). Es wurde uns mitgeteilt, dass wir einen Anruf von demjenigen bekommen würden, der den Auftrag ausführt. Geduldig haben wir gewartet aber es hat sich leider niemand gemeldet.
Da morgen die Woche um ist, haben wir noch einmal bei E.ON angerufen, um nachzufragen, was denn nun mit dem Anschluss ist und erfahren, dass die Arbeiten an ein Subunternehmen vergeben sind. Das ist ja nicht unbedingt etwas Ungewöhnliches aber wenn man die gesamte Kette betrachtet, wird schon ein etwas seltsames Konstrukt sichtbar:
Den Strom beziehen wir bei der E.ON Hanse Vertriebs GmbH, die den Betrieb des Netzes an die SH-Netz AG vergeben hat. Die SH-Netz AG beauftragt wiederum den technischen Service von E.ON für die Herstellung der Hausanschlüsse. Der technische Service macht die Hausanschlüsse aber nicht selbst sondern vergibt dies an das schon zuvor erwähnte Subunternehmen.
Um das ganze einfacher klären zu können, haben wir dann vom technischen Service von E.ON die Rufnummer des Subunternehmers bekommen und dem war nicht so recht bewusst, dass er eigentlich schon langsam mal anfangen sollte zu arbeiten. Nach etwas Diskussion konnte er überredet werden, morgen die Erdarbeiten zu machen aber dann müssen ja noch die "Monteure" kommen. Die gehören wohl auch irgendwie zu seinem Betrieb aber die werden nur beauftragt und dann machen die das "zeitnah". Da kann er keinen Termin sagen.
Lassen wir uns mal überraschen, was morgen denn nun passiert, denn langsam geht das Thema an die Nerven.
Was Georg Simon Ohm schon 1826 wusste, ist auch heute noch aktuell und lässt sich problemlos auf unseren Hausbau übertragen.
Wir wollen Strom (I) aber die Menge des Stroms ist abhängig von der Spannung (U) und dem Widerstand (R). Genug Spannung bietet das Thema ohne Zweifel aber solange der Widerstand der ausführenden Unternehmen gegen unendlich geht, gilt immer noch I=0. Lösung des Problems wäre eine Verringerung des Widerstandes, womit wir bereits heute angefangen haben. Aber ob es Erfolg bringt, lässt sich erst in den kommenden Tagen erkennen. Eine schnelle Änderung des Zustandes wird durch ein weiteres physikalisches Phänomen verhindert: Die Trägheit der beteiligten Unternehmen.

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