Dienstag, 22. November 2011

Müssen wir erst böse werden? :-)

Die Küchenproblematik hatte sich ja nun geklärt und auch die fehlende Steckdose hat unser Elektriker noch gesetzt. Das Thema ist nun hoffentlich wirklich bis zur Lieferung gegessen.
Nächster Punkt:
Man mag es nicht glauben aber wir mussten am Wochenende unsere erste böse Mail verschicken...
aber nicht an TEAM, denn mit denen sind wir bislang zufrieden, sondern an die SH-Netz AG. Mittlerweile (am 15.11.2011) haben wir nämlich den Estrich bekommen aber wir hatten am Wochenende immernoch keinen Strom im Haus. Für unsere Bautrockner, die wir nächsten Montag bekommen, wäre Strom nicht schlecht. Nochmal zur Erinnerung, die SH-Netz AG bestätigte uns den Termin zur Hausanschlusslegung im Zeitraum vom 07.-11.11.2011.
Also haben wir am Wochenende eine deutliche Mail geschrieben, dass wir bis zu diesem Donnerstag die Hausanschlüsse fix und fertig haben wollen. Daraufhin erhielten wir gestern eine Mail, dass wir zwar unzufrieden wären, der Ablauf aus Sicht der Versorger jedoch akzeptabel sei.
Na, das freut einen doch, dass zumindest einer zufrieden ist :-)
Letztendlich ist nun alles gut, denn heute nach der Arbeit beim Baustellenbesuch sahen wir schon gleich, dass es kein Loch mehr vor dem Haus gibt und auch im Keller hat sich was getan. Wir haben nun Strom im Haus!!!
Jetzt muss nur noch einmal unser Elektriker kommen, damit wir diesen auch nutzen können. Ob es nun auch ohne unsere Mail so zügig weiter gegangen wäre, kann man natürlich nicht mehr sagen.
Vorhin schon einmal kurz erwähnt, wir haben Estrich im Haus und mittlerweile ist dieser auch begehbar. Nun sieht es schon fast wohnlich aus. Dafür hat sich die Bude in eine Tropfsteinhöhle verwandelt. Wir haben in jedem Geschoss ein Hygrometer und jedes ist auf 99% Luftfeuchtigkeit. Das wird sich aber dann bald ändern, wenn wir nicht nur mit Lüften sondern den "Profigeräten" dem Wasser zu Leibe rücken.
Wir hatten vorher ein wenig Sorgen wegen des Estrichgießens, da wir vorher ein Schreiben bekommen hatten, dass wir darauf achten sollen, dass bis zum Estrichgießen der Bauwasseranschluss bleiben muss. Bei uns wurde dieser zeitgleich mit dem Legen des Wasserhausanschlusses abgebaut. Wir haben dann im Baumarkt einen Schlauchanschluss passend zu unserem Hausanschluss im Keller besorgt und angebracht. Scheint funktioniert zu haben, da sich keiner beschwert hat und der Estrich sogar 2 Tage früher gegossen wurde als angekündigt.

Nun noch Fotos vor und nach dem Estrichgießen:



Samstag, 12. November 2011

Und der Blutdruck steigt...

Zuerst starten wir wie gewohnt mit den guten Nachrichten. Das Subunternehmen der E.ON, dass die Erdarbeiten für unseren Hausanschluss macht, hat zumindest Freitag morgen die Kabel in der Erde bis zur Hauswand verlegt.
Nun zur schlechteren Nachricht. Sie konnten den Hausanschluss nicht ins Haus legen, weil sie den Kernbohrer nicht dabei hatten.
Das Wichtigste für uns ist jedoch, dass die Erdarbeiten, soweit wie nötig fortgeschritten sind, denn Freitag-Abend fing es an zu frieren und es soll die nächste Zeit ja erstmal nicht wärmer werden. Bei gefrorenem Boden arbeiten diese Unternehmen, soweit wir gehört haben, nicht oder nicht gerne.
Dann wurden die Rohre für unsere kontrollierte Be- und Entlüftung gemeinsam mit der Dämmung verlegt und mit einer schicken schwarzen Trennfolie abgedeckt.
Nun kommen wir aber mal zum heutigen Problem, unserer Küche.
Schon vor längerer Zeit hatten wir einen Termin mit dem Herren für das Aufmaß von Küchen Aktuell abgestimmt. Er wollte kommen, wenn der Innenputz da ist, damit seine Messung möglichst genau wird. Natürlich wird vor dem Putz die Elektrik verlegt. Gesagt getan. Die Elektriker fragten noch, ob wir denn keinen Installationsplan hätten... nein, hatten wir nie von Küchen Aktuell bekommen. Naja, wir hatten ja schon den Grundriss der Küche bekommen, danach wurde dann die Elektrik verlegt. Putz drüber, Aufmaß wurde genommen, für uns war das Thema Küche bis zum nächsten Jahr damit abgeschlossen.
Heute erhielten wir einen Brief mit dem Installationsplan (!) mit einem kleinen aber schwerwiegenden Problem. Die Küche passte nicht mehr in den Raum!
Wir haben in der einen Ecke der Küche einen Entlüftungsschacht und dieser hat nunmal folgende Maße: 25x25cm. Nun stand in der Zeichnung, dass der Schacht höchsten 12(!)cm haben darf, damit die Küche passt.
Die Küche wird automatisch nach dem Aufmaß bestellt. Hmm, irgendwie schlecht. Was sollen wir denn mit einer Küche, die nicht passt???
Tja, das war mal wieder nichts mit einem entspannten Wochenende.
Also haben wir versucht unsere Ansprechpartnerin von Küchen Aktuell zu erreichen, ohne Erfolg. Daraufhin ab ins Auto und nach Lübeck gegurkt. Dort zur Information ... unsere Ansprechpartnerin ist die ganze nächste Woche nicht da und einen Termin hätten wir ja auch nicht... aber es hätte ja noch Zeit, da könnten wir ja ein anderes Mal wiederkommen. NEIN, können wir nicht.
Hartnäckigkeit zahlt sich aus, ein anderer, super netter Berater kümmerte sich sofort und kompetent um uns. Wir konnten die Bestellung stoppen, 2 Schränke verkleinern und nun passt alles, die Küchenansicht ist trotzdem noch symmetrisch und unser Blutdruck sank wieder ab. Das beste ist, dass sogar die Steckdosen, die schon gesetzt wurden, trotz des Verschiebens der Küche passen. Okay, eine Steckdose fehlt uns noch, weil wir ein autarkes Kochfeld haben aber schnacken wir montag mit dem Elektriker.
Fazit zu Küchen Aktuell: Schlecht, dass der Installationsplan erst viel zu spät geschickt wurde und dass die Küche einfach bestellt wird ohne mit dem Käufer die aktuellen, nach Aufmaß erstellten Zeichnungen zu besprechen oder diese vom Käufer genehmigen zu lassen. Das klappt bei TEAM aber besser :-)
Aber dafür waren wir doch sehr begeistert von dem (nach leichtem Widerstand) schnellen, spontanen und kompetenten Service, als wir in Lübeck aufgeschlagen sind. Danke dafür, das rettet uns zumindest den Rest des Wochenendes.
Eine sehr schöne Nachricht gab es aber auch letzte Woche. Wir haben den Blower-Door-Test bestanden!!!

Und nun wieder ein paar Fotos:

Zuerst ein Blick auf unseren Strom und unser Telefonkabel. Jetzt muss es nur noch durch die Wand.


Hier sieht man wie die Dämmung an der Wand hochgezogen ist, mit dem blauen Band an der Wand fixiert ist und mit der Trennfolie bedeckt ist.


Und zu guter Letzt kommt jetzt noch der Schacht in der Küche oder besser gesagt das, was später in dem Schacht verschwindet.

Donnerstag, 10. November 2011

I=U/R

Erstmal zum Positiven:
Eine schöne Nachricht für die Frau des Hauses:
Wir haben eine Badewanne!!
Der Trockenbau im Obergeschoss ist abgeschlossen, und neben der Badewanne haben auch die beiden Duschwannen ihren Platz bezogen.

Nun zum eigentlichen Thema der Überschrift:
Nachdem wir von TEAM Massivhaus ein Schreiben bekommen hatten, wann die Hausanschlüsse zu machen wären, damit ab dem 17.11. der Estrichleger kommen kann, haben wir die Termine mit den Versorgungsunternehmen abgestimmt.
Der Wasseranschluss in der letzten Woche lief ja nach einigen Anlaufschwierigkeiten wegen des zu spät abgebauten Silos doch recht gut. Den Strom- und Telefonanschluss hatten wir für diese Woche geplant und von eON auch schon eine Bestätigung am 12.10. bekommen, dass die Arbeiten für diese Woche eingeplant seien.
Am Freitag haben wir vorsichtshalber noch mal beim technischen Service von E.ON angerufen, weil uns noch niemand kontaktiert hat, um einen Termin abzusprechen (immerhin muss ja jemand das Haus aufschließen). Es wurde uns mitgeteilt, dass wir einen Anruf von demjenigen bekommen würden, der den Auftrag ausführt. Geduldig haben wir gewartet aber es hat sich leider niemand gemeldet.
Da morgen die Woche um ist, haben wir noch einmal bei E.ON angerufen, um nachzufragen, was denn nun mit dem Anschluss ist und erfahren, dass die Arbeiten an ein Subunternehmen vergeben sind. Das ist ja nicht unbedingt etwas Ungewöhnliches aber wenn man die gesamte Kette betrachtet, wird schon ein etwas seltsames Konstrukt sichtbar:
Den Strom beziehen wir bei der E.ON Hanse Vertriebs GmbH, die den Betrieb des Netzes an die SH-Netz AG vergeben hat. Die SH-Netz AG beauftragt wiederum den technischen Service von E.ON für die Herstellung der Hausanschlüsse. Der technische Service macht die Hausanschlüsse aber nicht selbst sondern vergibt dies an das schon zuvor erwähnte Subunternehmen.
Um das ganze einfacher klären zu können, haben wir dann vom technischen Service von E.ON die Rufnummer des Subunternehmers bekommen und dem war nicht so recht bewusst, dass er eigentlich schon langsam mal anfangen sollte zu arbeiten. Nach etwas Diskussion konnte er überredet werden, morgen die Erdarbeiten zu machen aber dann müssen ja noch die "Monteure" kommen. Die gehören wohl auch irgendwie zu seinem Betrieb aber die werden nur beauftragt und dann machen die das "zeitnah". Da kann er keinen Termin sagen.
Lassen wir uns mal überraschen, was morgen denn nun passiert, denn langsam geht das Thema an die Nerven.
Was Georg Simon Ohm schon 1826 wusste, ist auch heute noch aktuell und lässt sich problemlos auf unseren Hausbau übertragen.
Wir wollen Strom (I) aber die Menge des Stroms ist abhängig von der Spannung (U) und dem Widerstand (R). Genug Spannung bietet das Thema ohne Zweifel aber solange der Widerstand der ausführenden Unternehmen gegen unendlich geht, gilt immer noch I=0. Lösung des Problems wäre eine Verringerung des Widerstandes, womit wir bereits heute angefangen haben. Aber ob es Erfolg bringt, lässt sich erst in den kommenden Tagen erkennen. Eine schnelle Änderung des Zustandes wird durch ein weiteres physikalisches Phänomen verhindert: Die Trägheit der beteiligten Unternehmen.

Sonntag, 6. November 2011

Rückschau auf die letzten 2 Wochen

Nun sind schon wieder zwei Wochen vergangen und wir haben uns hier gar nicht zu Wort gemeldet.
Also bringen wir jetzt mal wieder alles auf den aktuellen Stand.
Die letzte Info von uns war ja, dass die Putzer die Eckschutzschienen angebracht hatten. Beim Gespräch mit den Putzern informierten sie uns, dass sie am Donnerstag (27.10.2011) am Nachmittag wohl fertig sein werden. Wir haben darauf hin mit ihnen abgesprochen, dass sie das Putzersilo dann bitte bis zum Wochenende abbauen, da am Montag (31.10.2011) der Hausanschluss fürs Wasser gelegt werden soll und das Silo dafür im Weg steht. Ja, das wäre kein Problem, das Silo wäre bis dann weg.
Gesagt getan, die Putzarbeiten waren tatsächlich am Donnerstag fertig.

Die Löcher in der Dampfsperre haben die Putzer übrigens vor ihrer Arbeit geschlossen.
Naja, wie gesagt, die Arbeiten haben sie planmäßig erledigt, dafür war das Silo am Freitag immer noch da und in "böser" Vorahnung haben wir den Bauleiter informiert. Er kümmere sich rum, würde noch auf einen Rückruf warten und melde sich dann wieder bei uns...
... Auf den Rückruf des Bauleiters warten wir bis heute.
Die Herrschaften, die unseren Hausanschluss am Montag machen wollten, mussten leider unverrichteter Dinge abziehen, da das Silo natürlich noch da war. Glücklicherweise hatten sie in der Woche nochmal Zeit für uns. So verschwand das Silo rechtzeitig, bevor der Hausanschluss am Donnerstag und Freitag gelegt wurde. Jetzt haben wir eine Wasseruhr!!!
Also hat alles ja wieder geklappt aber ein paar weniger Nerven hätte es natürlich kosten können. Wir wissen, dass wir auf hohem Niveau klagen, denn was man z.T. von anderen Bauherren mitbekommt, was schief laufen kann, schätzen wir uns glücklich.
Die Trockenbauer waren am Freitag da und haben das Obergeschoss mit den Rigips-Platten ausgestattet.
Kommende Woche sollen wir dann den Strom- und Telefonhausanschluss bekommen.