Hatten wir zum letzten Eintrag gerade mal die Decke auf dem Erdgeschoss, sieht der Bau nun tatsächlich nach einem Haus aus.
Ein kleiner Rückblick:
30.08.2011:
Wir hatten am 29.08.2011 einen Anruf vom Bauleiter erhalten, wir sollen den Keller leerpumpen, da der Estrichleger für den Keller schon mehrfach da gewesen wäre und nichts machen konnte. Uns ist nicht ganz klar, was der Estrichleger schon bei uns will und zum anderen warum man uns nicht schon nach seinem ersten erfolglosen Besuch anruft. Dieser war aufgrund des starken Regens der letzten Tage bzw. Wochen mit grob geschätzt 5000 Liter Wasser vollgelaufen. Immerhin konnte so schon mal die Dichtheit des Kellers bewiesen werden, denn es ist kein Wasser durch die Wände nach außen gedrungen. Bewaffnet mit Pumpe und Jannas Vater ging es zum Bau, allerdings zogen wir unverrichteter Dinge wieder ab, denn die Zimmermänner waren da und hatten ihren ersten großen Auftritt. Sie kamen mit jeder Menge Holz und einem Kran. Kurze Zeit später begannen sie mit den Arbeiten am Dachstuhl.
Und am Ende des Tages war das meiste Holz auf dem Dach und die Eine Hälfte schon mit Plane vernagelt.
31.08.2011:
Nun ist auch die zweite Dachhälfte mit Folie versehen und der Maurer hat begonnen, die Giebelwände hochzuziehen.
01.09.2011:
Das große Keller-Leerpumpen beginnt. Die Maurer werkeln im Obergeschoss und unser Plan besteht darin, die Pumpe, die bis auf den Fußboden pumpen kann in den Keller abzuseilen und nach 3 Stunden wiederzukommen um den trockenen Keller zu bewundern.
Jaaaaa, so war der Plan.
Die tolle Pumpe hatte leider direkt einen Kurzschluss, so dass die Hauptsicherung unseres Baustromkasten heraussprang und auch die Maurer keinen Zugriff mehr auf ihre Elektronik hatten.
Neuer Plan, andere Pumpe. Diese kann leider nur höher Wasser einsaugen als der Wasserspiegel in unserem Keller war. Also haben wir eine Maurerbütt in den Keller gestellt, die Pumpe hinein getan, den Schwimmer der Pumpe hochgebunden, damit sie überhaupt pumpt und dann immer fleißig zu zweit das Wasser mit Eimern und Manneskraft in die Bütt geschippt.
Die Straße und den Graben auf der gegenüberliegenden Seite haben wir geflutet.
Wir wussten noch nicht, dass wir auch noch 4 Tage später Muskelkater haben sollten. Aber nach ca. 6 Stunden Wasserschippen (inkl. einer Currywurstpause) und noch einer zusätzlichen Stunde mit 2 Nasssaugern und jeder Menge Geschimpfe auf diese Arbeit hatten wir es endlich geschafft. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal an Thomas und Klaus für ihre Hilfe!!!
Die Maurer hatten auch ihr Werk beendet und somit sind wir stolze Besitzer von Giebelwänden.
02.09.2011:
Der Tag des Richtfests!!!
Wir waren schon früh in Neversdorf und bereiteten ordentlich vor, um 14 Uhr sollte es schließlich losgehen. Kurz vorher wurde die Suppe gebracht und schon kamen die ersten Gäste. Die Freunde und Familie erschienen. Die Nachbarn brachten den schönen Richtkranz mit. Ein großes Dankeschön nochmal dafür!!! Die Zimmermänner sagten den Richtspruch, was einen wirklich realisieren ließ, dann man bald Hausbesitzer ist. Leider ist das Glas nicht beim ersten Wurf zersprungen. Wir sind ja zum Glück nicht abergläubisch :-)
Ein nächstes Dankeschön geht hier an unsere Zimmermänner!!!
Dann wurde gegessen, getrunken, geschnackt und die Kinder konnten auf dem schönen Erdhügel spielen. Das Wetter spielte glücklicherweise super mit und so konnten wir bis zu guter letzt im "Garten" sitzen.
Die letzten Gäste verabschiedeten sich gegen 23Uhr. Wir probierten dann noch etwas aufzuräumen aber mit nur einer Taschenlampe machte es wenig Sinn und so wurden die Reste am nächsten Tag entsorgt.
Aller guten Dinge sind drei und somit noch ein drittes Dankeschön an Sigrid, Klaus und Ilona für das Helfen beim Aufräumen und Danke an alle für die schönen Geschenke und Glückwünsche!!!
05.09.2011:
Die Zimmermänner sind weiterhin fleißig. Nun ist im Obergeschoss schon die Dämmung an der Wand und ist auf einer Seite bereits hinter der Dampfsperre verschwunden.
Außerdem wurde unser Dachflächenfenster eingebaut. Wahnsinn, das erste Fenster ist da.
Heute, 06.09.2011:
Gestern wurde schon mit dem Anbauen der Regenrinnen begonnen und nun sind diese an allen 4 Dachseiten angebracht. Das Dach hat sich noch weiter verändert und zwar haben wir auf der einen Dachseite schon die Dachpfannen.
Was wir durch Zufall entdeckt haben: Die Erdwärme-Anschlüsse wurden in den Hauswirtschaftsraum im Keller verlegt.
Auf einer Seite im Obergeschoss wurde die Lattung angebracht.
So, das war viel Neues. Hoffen wir, dass es weiterhin so problemlos vorangeht.
Guten morgen!
AntwortenLöschenSuper, ein toller Fortschritt was alles so in 1-2 Wochen passieren kann. Aber warum habt Ihr den Keller auspumpen müssen und nicht die Baufirma?
Mario und Anika
Hallo Ihr Zwei,
AntwortenLöschenwahnsinn wie weit Ihr schon seid.
Bei uns läuft bis jetzt auch alles nach Plan.
Unser Erdgeschoss steht, die Erdwärmebohrung wird nun gerade realisiert. Freitag soll unsere EG Decke kommen.
Viele Grüße von Franzi&Flo