Eigentlich ist nicht so viel passiert, außer dass wir eine Kellerdecke haben. Wie immer, haben wir von den Arbeiten selber nichts mitbekommen, sondern haben am Abend das Tagewerk angeschaut.
Aber zunächst drehen wir die Uhr auf Freitag zurück.
Da haben wir nämlich gehört, dass die Maurer wohl die Kellersohle zuerst zu klein gegossen und dann später noch vergrößert hätten. Was zur Folge hätte, dass dieser Teil höchst instabil wäre und wegbrechen könnte. So hatten wir das Wochenende über das große "P" im Gesicht. Muss alles wieder abgerissen und noch mal von vorne begonnen werden?
Also alle Fotos zusammen gesucht und wie wild vermessen. Hierbei konnten wir glücklicherweise deutlich messen, dass sich die Größe der Sohle von Baubeginn bis jetzt NICHT verändert hat und der einzige Teil, der dunkel, also letzte Woche frisch gegossen wurde, die Kehle oben drauf war (das Ding, dass das Wasser vom Keller wegleitet). Diese kann erst gegossen werden, wenn die erste Steinreihe der Außenwände steht, da sie an diese anschließt. So waren wir durch unsere eigene Messung sehr beruhigt, haben aber trotzdem heute mit dem Maurer nochmal telefoniert. Dieser bestätigte unseren Verdacht, dass er die Kehle gegossen hat, an der Sohle aber nix veränderte. So viel Stress und Panik wegen Nichts.
Ich glaube, der Alterungsprozess der Bauherren legt während des Hausbaus einen Zahn zu.
Also nochmal kurz zusammengefasst: Alles ist gut.
Zurück in die Gegenwart.
Die Kellerdecke ist heute geliefert, aufs Haus gesetzt und gegossen worden.
Jetzt muss sie trocknen aber wir haben schon vom Maurer gehört, wie es weiter geht. Er bekommt Ende der Woche die Materialien, die noch an die Kellerwände kommen und verbaut diese wohl am Wochenende. Theoretisch kann der Tiefbauer nächste Woche dann die Baugrube um den Keller herum wieder auffüllen.
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